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Impulse setzen - Projekte ermöglichen

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Impulse setzen - Projekte ermöglichen

LIMBURG. Finanzielle Unterstützung für zwei zukunftsweisende Projekte der Marienschule: Die Schulstiftung des Bistums Limburg unterstützt mit 27.880 Euro die Inklusionsarbeit sowie die Computerausstattung an der katholischen Privatschule. "Die Stiftung will Impulse setzen und den Start von zentralen Projekten an den Schulen ermöglichen", sagte Gordon Sobbeck, der Vorsitzende des Stiftungs-Vorstands, bei der Scheckübergabe.

Zu den Projekten gehört unter anderem die Medienoffensive der Marienschule. "Ziel ist, allen Schülerinnen und Schülern eine komplikationsfreie sowie zeitgemäße Mediennutzung zu ermöglichen, die für den jeweiligen Fachunterricht erforderlich und sinnvoll ist", sagte Schulleiterin Dr. Henrike Zilling. In allen Fächern und Räumen will die Schule in den kommenden drei Jahren eine auf die jeweilige Zielgruppe abgestimmte Ausstattung vorhalten. "So besteht in den Kunst-Fachräumen beispielsweise ein anderer Bedarf als in einem Klassenraum", erläuterte Zilling. Zusammen mit dem Kollegium sei in den vergangenen Monaten ein Konzept entwickelt worden, das es jetzt umzusetzen gelte.

Für die Fächer Informatik und IKG (Informationstechnische Grundlagen) sollen die Computerräume mit Client-Lösungen ausgestattet werden, erklärte Fachsprecher Dr. Frank Bäumlisberger. Im Vergleich zu herkömmlichen Computern seien diese benutzerfreundlicher und würden weniger Wartung bedeuten. "Dadurch sind wir für eine längere Phase auf der Höhe der Zeit und können - wie das bei neuen Medien häufig vorkommt - nicht sofort von neuen Entwicklungen überholt werden", sagte Bäumlisberger. Mit der Spende der Schulstiftung und einem Zuschuss der St. Hildegard Schulgesellschaft wurde bereits in den vergangenen Wochen ein Computerraum neu ausgestattet.

Der andere Teil der Spende fließt in die Inklusionsarbeit der Schule. "Inklusion ist für alle Schulen eine organisatorische, aber auch pädagogische Herausforderung", sagte Andreas von Erdmann, Dezernent für Schule und Bildung im Bistum Limburg, bei der Scheckübergabe. Stellvertretend für die Schulen der St. Hildegard Schulgesellschaft habe die Marienschule die Aufgabe übernommen, hier in einem Pilotprojekt Wege und Möglichkeiten zu erproben, die die Integration von behinderten Schülerinnen und Schülern noch besser als bislang gelingen lasse, erläuterte von Erdmann. Gordon Sobbeck sprach von einem systematischen Einstieg, der mit der Spende ermöglicht werden und später auch den anderen Schulen nutzbar gemacht werden solle.

Schulleiterin Dr. Henrike Zilling und ihr Stellvertreter Dirk Fredl bedankten sich bei der Schulstiftung und deren Vorsitzenden Gordon Sobbeck für die finanzielle Unterstützung, die einen guten Impuls für die beiden zentralen Projekte darstelle. Sobbeck freute sich, dass die Stiftung mittlerweile an einem Punkt angekommen sei, an dem man erste Früchte ernten könne: "Nach der Gründung im Jahr 2007 hat das Bistum in den vergangenen Jahren das Stiftungsvermögen nochmals deutlich erweitert, so dass die Schulen zukünftig dauerhaft und unabhängig von den Einnahmen aus der Kirchensteuer mit der finanziellen Unterstützung durch die Stiftung rechnen können", erklärte der Stiftungsvorsitzende.(CLM)