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Ecce Homo

Künstler Horst Sakulowski zeigt den Menschen in seinen Werken
Ecce Homo
Ecce Homo
Die Ausstellung zeigt Grafiken und Zeichnungen von Menschen. © Horst Sakulowski

Ecce Homo – Seht, der Mensch: Das soll Pontius Pilatus vor der aufgebrachten Menge gesagt und auf den gefolterten Jesus gezeigt haben. Dieser Ausruf ist auch der Titel der Ausstellung von Horst Sakulowski im Keramikmuseum Westerwald, dessen Finissage am Freitag, 11. Juni, um 19 Uhr, stattfindet. Bei der Veranstaltung, die Programm des Kultursommers Rheinland-Pfalz und der Veranstaltungsreihe „Denkbares“ ist, wird auch der Künstler selbst vor Ort sein. Seine Grafiken und Zeichnung zeigen Menschen, unter anderem auch biblische Figuren wie Maria, Jesus und Hiob. Das Werk mit dem Titel „Reliquien“ greift das Martyrium des seligen Pater Richard Henkes auf und wird mit Informationen zu Henkes und der Entstehungsgeschichte des Bildes ausgestellt.

Die Finissage wird von den Herausgebern des zugehörigen Ausstellungskatalog, Thomas Menges und Martin W. Ramb vom Bistum Limburg, zusammen mit Prof. Dr. Dr. Holger Zaborowski der Universität Erfurt, eröffnet. Der Künstler Horst Sakulowski wird selbst auch eine Ansprache zu seinen Werken halten. Anmeldung nimmt das Museum bis Dienstag, 8. Juni, per Mail an kontakt@bistumkeramikmuseumlimburg.de oder telefonisch unter 02624-946010 entgegen. Die Ausstellung kann noch bis Sonntag, 20. Juni, besucht werden.

Zum Künstler: Horst Sakulowski wurde 1943 in Saalfeld in Thüringen geboren. Dort machte er 1961 Abitur und 1961/62 eine Keramiklehre bei Gerda Körting. Von 1962 bis 1967 studierte er an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig. Nach Diplomabschluss und Heirat kehrte er zurück nach Thüringen. Er lebt und arbeitet seit 1967 als freischaffender Künstler in Weida. Von 1974 bis 1989 war er Vorsitzender der Sektion Malerei/Grafik des Verbandes Bildender Künstler der DDR im Bezirk Gera und bemühte sich um tragfähige Kompromisse zwischen offizieller Linie und künstlerischer Autonomie. Die Wende und die damit verbundene existenzielle Verunsicherung und Selbstvergewisserung gaben seinem Schaffen neuen künstlerischen Schub. Bei aller Ernsthaftigkeit ist dem von einem christlichen Humanismus geprägten Künstler ein skurriler Humor eigen. Seine Werke waren in zahlreichen Ausstellungen in Deutschland und darüber hinaus unter anderem in Venedig, Melbourne, Tokio und in den USA zu sehen.

Keramikmuseum Westerwald
Lindenstraße 13
56203 Höhr-Grenzhausen
FON: 02624 94 60 10
MAIL: kontakt@bistumkeramikmuseumlimburg.de
Öffnungszeiten der Ausstellung: Di.-So., 10 bis 17 Uhr.

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Bistum Limburg

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