Beantragung

Kirchliche Unterrichtserlaubnis

Die vorläufige kirchliche Unterrichtserlaubnis ist rechtzeitig vor Beginn des Vorbereitungsdienstes zu beantragen. In der Regel ist für die Ausstellung der kirchlichen Unterrichtserlaubnis das Bistum zuständig, in dessen Gebiet die 1. Staatsprüfung abgelegt wurde bzw. in dem die Universität liegt, in der das Studium beendet wurde. Die kirchliche Unterrichtserlaubnis gilt für die Dauer des Vorbereitungsdienstes (Referendariat).

Mit der Antragstellung bringen die Bewerberin und der Bewerber die Bereitschaft mit, "den Religionsunterricht in Übereinstimmung mit der Lehre und den Grundsätzen der Kirche zu erteilen. Der Religionslehrer beachtet katholische Grundsätze in der persönlichen Lebensführung" (vgl. Rahmenrichtlinien der Deutschen Bischofskonferenz für die Erteilung der Missio Canonica für staatliche Lehrkräfte mit der Fakultas "Katholische Religionslehre", Amtsblatt Limburg 1973 Nr. 148/149

Konkret bedeutet das mit umfassendem Blick auf das christliche Leben: Die Religionslehrerin und der Religionslehrer sind getauft, haben die Initiationssakramente empfangen und sind lebendige Mitglieder der katholischen Kirche und nehmen am Leben der Gemeinde teil. Verheiratete Religionslehrerinnen und Religionslehrer leben in einer kirchenrechtlich gültig geschlossenen Ehe. Sie lassen, soweit das in ihrer Ehe möglich ist, ihre Kinder katholisch taufen und bemühen sich nach Kräften darum, sie im katholischen Glauben zu erziehen.

Das Antragsformular für die Erteilung der vorläufigen kirchlichen Unterrichtserlaubnis und der Personalbogen können beim Abschlussgespräch mit der geistlichen Mentorin (Mentorat Universität Frankfurt) und über das Bischöfliche Ordinariat Limburg bezogen oder aus dem Internet heruntergeladen werden. Die Bewerber/-innen, die den Nachweis über die kirchliche Studienbegleitung führen, reichen eine beglaubigte Kopie des Studienbegleitbriefes beim Dezernat Schule und Bildung ein. Darüber hinaus ist eine Person, die ein Priester – nach Möglichkeit der Ortspfarrer – sein sollte, als Referenz anzugeben. Wenn nicht die Möglichkeit bestand, einen Nachweis über die kirchliche Studienbegleitung zu führen, ist neben der priesterlichen Referenz eine zweite Referenz zu nennen. Nach Erlangen des 1. Staatsexamens ist das Zeugnis in beglaubigter Kopie beim Dezernat Schule und Bildung einzureichen. Die Urkunde der vorläufigen kirchlichen Unterrichtserlaubnis kann erst ausgestellt werden, wenn alle Unterlagen vollständig vorliegen.

Missio Canonica

Der Antrag auf Erteilung der Missio Canonica wird an das Bistum gerichtet, in dessen Gebiet sich die Schule befindet, an der unterrichtet wird. Sollte noch keine Anstellung erfolgt sein, kann die Missio Canonica in dem Bistum beantragt werden, von dem die kirchliche Unterrichtserlaubnis ausgestellt wurde. Bewerberinnen und Bewerber, denen im Bistum Limburg die vorläufige kirchliche Unterrichtserlaubnis ausgestellt wurde, werden vom Dezernat Schule und Bildung rechtzeitig angeschrieben und über das weitere Verfahren informiert. Für die Beantragung werden neben den Zeugnissen des 1. und 2. Staatsexamens das ausgefüllte Antragsformular und der Personalbogen eingereicht. Zwei Referenzen müssen angegeben werden, eine priesterliche Referenz und die einer sonstigen katholischen Person.

Im Übrigen gilt das, was oben bereits bei der kirchlichen Unterrichtserlaubnis zu den Rahmenrichtlinien der Deutschen Bischofskonferenz für die Erteilung der Missio Canonica ausgeführt wurde.

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Bischöfliches Ordinariat Limburg

Dezernat Schule & Bildung

Abteilung Religionsunterricht und Ämter für kath. Religionspädagogik Roßmarkt 12

65549 Limburg

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